Glossar

Hier finden Sie wichtige Begriffe zum Thema Erdbeben kurz und knapp erläutert.

Epizentrum: Der Punkt auf der Erdoberfläche, an dem das Erdbeben (scheinbar) seinen Ursprung hat. Der reale Entstehungsort ist das tief in der Erdkruste oder im Erdmantel liegende Hypozentrum.

Erdbeben: Jedes Ereignis, bei dem sich die Erdkruste selbst bewegt – vom unmerklichen Rütteln bis zum Mega-Beben.

Erdkruste: Die oberste Schale der Erde, die so genannte Erdkruste, besteht aus festem Gestein und ist rund 40 Kilometer dick. Darunter beginnt der obere Erdmantel mit den Konvektionsströmen.

Intensität: Die Intensität ist so etwas wie die „gefühlte“, auf der Erdoberfläche feststellbare Auswirkung eines Erdbebens.

Kontinentalplatte: Die Bezeichnungen „Kontinentalplatte“, „Erdplatte“ und „Lithosphärenplatte“ werden weitgehend synonym verwendet. Gemeint sind die beweglichen Segmente der Erdkruste (Plattentektonik).

Konvektionsstrom, Mantelkonvektion: Diese unterirdischen Magmaströme finden im Erdmantel statt und gelten als wichtigste Antriebskraft für die Bewegung der Erdplatten.

Magnitude: Ein logarithmisches Maß für die Energie, das ein Erdbeben freisetzt. Die Magnitude lässt sich auf verschiedenen Skalen messen, die jeweils für unterschiedliche Messbereiche optimal sind.

Mittelozeanischer Rücken: Eine lang gestreckte Erhebung inmitten vieler Ozeanbecken. Im Zentrum des Rückens öffnet sich ein Spalt im Ozeanboden, weil dort zwei Kontinentalplatten auseinander driften.

Pazifischer Feuerring: Rund um den Pazifischen Ozean verläuft diese Zone höchster Erdbebengefahr. Über Tausende von Kilometern reihen sich Subduktionszonen und Vulkangürtel aneinander.

Plattentektonik: Dies bezeichnet die Tatsache, dass die Erdkruste in sieben große und rund 50 kleine Erdplatten unterteilt ist.

Riftzone, Grabenbruch: Ähnlich wie bei einem Mittelozeanischen Rücken, bewegen sich hier zwei Kontinentalplatten voneinander fort. Als Folge sinkt ein Teil der Erdkruste ein.

Seebeben, untermeerische Beben: Viele Erdbeben entstehen in den Ozeanen, in den Subduktionszonen zwischen Kontinentalplatten. Gefährliche Begleiterscheinungen können Tsunamis sein.

Seismograph: Ein Gerät, das die Energie eines Erdbebens unmittelbar messen kann. Seismographen stehen seit Ende des 19. Jahrhunderts zur Verfügung.

Seismologie: Die Wissenschaft, die die Entstehung und Ausbreitung von Erdbeben untersucht – und auch eine Vorhersage von Beben anstrebt. Sie ist eine Teildisziplin der Geophysik.

Subduktionszone: Wenn eine schwere ozeanische Erdplatte unter eine (vergleichsweise) leichtere Landmasse absinkt, spricht man von Subduktion. In dieser Zone entstehen oft die heftigsten Erdbeben überhaupt.

Tsunami: Diese Riesenwellen entstehen bei manchen Seebeben. Sie können sich schnell und mit geringen Energieverlusten in den Ozeanen ausbreiten. Dabei bedrohen sie auch weit entfernte Küsten.

Verwerfung: Im allgemeinen Sinne ist jeder durchgehende Bruch in der Erdkruste eine Verwerfung. Dabei kann es sich um die Grenze zwischen zwei Kontinentalplatten handeln, aber auch um eine kleinere Störungszone.

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