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	<title>Alles über Erdbeben</title>
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		<title>Erdbebenversicherung &#8211; Nutzen und Grenzen</title>
		<link>https://www.das-erdbeben.de/erdbebenversicherung.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2015 15:30:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fast alle Erdbeben in Deutschland sind sehr schwach und führen zu keinerlei Schäden. Dennoch kann eine Erdbebenversicherung in bestimmten deutschen Regionen Vorteile bringen und finanzielle Risiken minimieren. Von tektonischen Störungen betroffen sind große Teile Baden-Württembergs, das Voralpenland, der Rheingraben, Teile</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Fast alle Erdbeben <a href="https://www.das-erdbeben.de/deutschland.htm">in Deutschland</a> sind sehr schwach und führen zu keinerlei Schäden. Dennoch kann eine Erdbebenversicherung in bestimmten deutschen Regionen Vorteile bringen und finanzielle Risiken minimieren. Von tektonischen Störungen betroffen sind große Teile Baden-Württembergs, das Voralpenland, der Rheingraben, Teile der Fränkischen Alb, die &#8222;Kölner Bucht&#8220; sowie der Raum Leipzig-Gera-Chemnitz. Hinzu kommen Gegenden mit einstmals hoher Bergbauintensität, vornehmlich das Ruhrgebiet und das Saarland.</p>
<h2>Erdbeben, Erdrutsche und Erdsenkungen verursachen Elementarschäden</h2>
<p>In Deutschland (im Gegensatz zu der Schweiz und anderen Ländern) kann der Verbraucher keine eigenständigen Erdbebenversicherungen abschließen. Vielmehr sind diese Teil eines Pakets von &#8222;Elementarschadenversicherungen&#8220;, die wiederum in die <strong>Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen</strong> integriert sind. Mit anderen Worten: Beim Abschluss einer Wohngebäudeversicherung kann man entscheiden, das Gebäude optional gegen Erdbeben und andere Elementarschäden (wie Stürme, Überschwemmungen oder Hagel) mitzuversichern.</p>
<p>In diesem Sinne beinhaltet eine Erdbebenversicherung auch den Schutz gegen &#8222;naturbedingte&#8220; Erdsenkungen und Erdrutsche &#8211; zwei Ereignisse, die in Deutschland deutlich häufiger als Erdbeben auftreten. Erdrutsche kommen insbesondere in bergigen Regionen vor, in denen potenziell instabile, durchfeuchtete Hänge abrutschen können.</p>
<p>Hierzulande gefährden Erdbeben, Erdrutsche und Erdsenkungen selten Leib und Leben der Betroffenen, können an den Gebäuden aber <strong>erhebliche Schäden</strong> anrichten. Die Palette der Möglichkeiten reicht vom Riss in der Mauer bis zum Kompletteinsturz eines Gebäudes. Auch vor diesen finanziellen Folgen bewahrt eine Erdbeben- bzw. Elementarschadenversicherung (jedenfalls oberhalb der üblichen Selbstbeteiligung).</p>
<h2>Fazit: Ist eine Erdbebenversicherung sinnvoll?</h2>
<p>Wie bei allen Versicherungsentscheidungen hängt es vom Einzelfall ab, welche Ausgabe sich lohnt. Für Menschen, die in Gebieten wohnen, die für &#8222;natürliche&#8220; Erdbewegungen anfällig sind, kann diese Option durchaus sinnvoll sein. Das gilt insbesondere für eine entsprechend angepasste Gebäudeversicherung, weniger für die Hausratversicherung.</p>
<p>Selbstverständlich sollte der Versicherungsnehmer dabei stets das Gesamtpaket sowie das Preis-Leistungsverhältnis im Blick behalten und einen kritischen <strong>Versicherungsvergleich</strong> anstellen.</p>
<p><img decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/7c1019e85da841ec8f6999bb504b84c4" width="1" height="1" alt=""></p><p>The post <a href="https://www.das-erdbeben.de/erdbebenversicherung.htm/" target="_blank">Erdbebenversicherung - Nutzen und Grenzen</a> first appeared on <a href="https://www.das-erdbeben.de/" target="_blank">Alles über Erdbeben</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Spenden für Erdbebenopfer</title>
		<link>https://www.das-erdbeben.de/spenden-fuer-erdbebenopfer.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Feb 2015 15:23:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schwere Erdbeben zählen zu den gravierendsten Naturkatastrophen, die bevölkerungsreiche Erdregionen treffen können. Manche Beben fordern mehrere Zehntausend Tote, sogar Erdbeben mit über Hunderttausend Toten wurden dokumentiert. Besonders schwerwiegend sind die Folgen in armen Ländern. Ohne internationale Spenden lassen sich Katastrophen</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schwere Erdbeben zählen zu den gravierendsten Naturkatastrophen, die bevölkerungsreiche Erdregionen treffen können. Manche Beben fordern mehrere Zehntausend Tote, sogar Erdbeben mit über Hunderttausend Toten wurden dokumentiert. Besonders schwerwiegend sind die Folgen in armen Ländern. Ohne internationale Spenden lassen sich Katastrophen dieses Ausmaßes kaum bewältigen.</p>
<h2>Armut mitverantwortlich für mangelnden Katastrophenschutz</h2>
<p>In den aktivsten Erdbebenzonen unseres Planeten liegen sowohl reiche Industriestaaten wie Japan als auch bitterarme Länder wie Nepal oder Afghanistan. Während sich die betroffenen Industrienationen allerdings bauliche Schutzsysteme und durchdachte Hilfspläne leisten können, sind die Menschen der weniger entwickelten Regionen den Naturgewalten weitgehend schutzlos ausgeliefert. Gesundheitssystem, Verkehrsinfrastruktur und administrative Strukturen sind in der Regel klar überfordert. Auch für den anschließenden Wiederaufbau sind kaum finanzielle Ressourcen vorhanden.</p>
<h2>Dafür werden Spenden benötigt</h2>
<p>Mit den im Katastrophenfall fließenden Spendeneinnahmen finanzieren internationale Hilfsorganisationen ihre Einsätze vor Ort. Nach der unmittelbaren Suche nach Überlebenden bzw. Verschütteten setzt die Hilfe auf vielen verschiedenen Ebenen an:</p>
<ul>
<li><strong>Trinkwasser</strong>. Erdbeben zerstören häufig Wasserleitungen, Brunnen und Speicher. Vorhandene Wasserreserven werden oft mit Bakterien verseucht und sind daher ungenießbar. Bis die kontinuierliche Wasserversorgung wieder hergestellt ist, muss die Bevölkerung beispielsweise mit Tankfahrzeugen und Kanistern versorgt werden.</li>
<li><strong>Nahrungsmittel</strong>. Neben Trinkwasser sind meist auch Nahrungsmittel knapp, insbesondere Kindernahrung. Oft sind die Vorräte vernichtet und Versorgungswege unterbrochen. Hier ist schnelle Hilfe und notfalls eine Versorgung aus der Luft gefragt. Negative Sekundäreffekte können sich dadurch ergeben, dass die von der Katastrophe betroffenen Bauern ihre Felder nicht bestellen können und die Nahrungskrise mittelfristig fortbesteht.</li>
<li><strong>Medikamente und ärztliche Hilfe</strong>. Viele Regionen dieser Welt verfügen bereits im Normalfall über zu wenige Ärzte, Krankenhäuser und medizinische Ausstattung. Für Katastrophen reichen die Kapazitäten keinesfalls aus. Es fehlt an Verbandsmaterial, Antibiotika, Impfstoffen usw. Hier müssen schnell internationale Helfer einspringen. Gefragt sind in diesem Zusammenhang nicht nur Geld- und Sachspenden, sondern auch Zeitspenden von Ärzten, Krankenschwestern und anderem qualifiziertem Personal.</li>
<li><strong>Kleidung und Decken</strong>. Wenn Menschen schnell ihre Wohnung verlassen müssen, können sie oft nicht einmal das Nötigste mitnehmen. Daher fehlt es an Kleidung für Kinder und Erwachsene. Gerade wenn die Betroffenen eine Zeitlang im Freien übernachten müssen, sind warme Decken überlebenswichtig. Auch in südlichen Ländern kann es nachts empfindlich kühl werden.</li>
<li><strong>Zelte</strong>. Ein typisches Bild aus Katastrophenregionen sind Zeltlager bzw. ganze &#8222;Zeltstädte&#8220;, die für die Überlebenden errichtet werden. Zelte haben den Vorteil, dass sie schnell und flexibel aufgebaut werden können. Außerdem sind sie leicht im Transport, wieder verwendbar und verhältnismäßig kostengünstig. Leider entwickeln sich manche Zeltstädte zu dauerhaften Einrichtungen, wenn der Wiederaufbau fester Häuser zu langsam voranschreitet.</li>
<li><strong>Infrastruktur</strong>. Erdbeben zerstören in der Regel auch einen erheblichen Teil der Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur. Beides ist aber sehr wichtig, um die Krise zu bewältigen und muss daher mit hoher Priorität repariert werden. </li>
</ul>
<p>Ist die akute Not gelindert, muss der <strong>bauliche und ökonomische Wiederaufbau</strong> in die Wege geleitet werden. Leider geraten selbst die gewaltigsten Erdbeben (ebenso wie andere Katastrophen) recht schnell aus dem Bewusstsein der Öffentlichkeit. Die zunächst reichlich vorhandenen Spenden versiegen bald. Die Konsequenz: Wer ein Beben überlebt hat, muss oft langfristig in Notunterkünften auf eine bessere Zukunft hoffen. Angesichts fehlender Arbeitsplätze, zerstörter Schulen und Fabriken gestaltet sich der persönliche Neuanfang sehr schwierig.</p>
<p><img decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/26c14e7e94fd4f55a26104efeadf9d90" width="1" height="1" alt=""></p><p>The post <a href="https://www.das-erdbeben.de/spenden-fuer-erdbebenopfer.htm/" target="_blank">Spenden für Erdbebenopfer</a> first appeared on <a href="https://www.das-erdbeben.de/" target="_blank">Alles über Erdbeben</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Erdbebenkarte der Welt</title>
		<link>https://www.das-erdbeben.de/erdbebenkarte-der-welt.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2014 05:43:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier sollten eigentlich die jüngsten (stärkeren) Erdbeben auf einer Weltkarte angezeigt werden. Aber leider hat unsere Erdbebenkarte derzeit eine Störung. Wir hoffen, das Problem im Laufe des Jahres beheben zu können und bitten um ihr Verständnis.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hier sollten eigentlich die jüngsten (stärkeren) Erdbeben auf einer Weltkarte angezeigt werden. Aber leider hat unsere Erdbebenkarte derzeit eine Störung. Wir hoffen, das Problem im Laufe des Jahres beheben zu können und bitten um ihr Verständnis.</p><p>The post <a href="https://www.das-erdbeben.de/erdbebenkarte-der-welt.htm/" target="_blank">Erdbebenkarte der Welt</a> first appeared on <a href="https://www.das-erdbeben.de/" target="_blank">Alles über Erdbeben</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Glossar</title>
		<link>https://www.das-erdbeben.de/glossar.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jun 2014 20:19:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier finden Sie wichtige Begriffe zum Thema Erdbeben kurz und knapp erläutert. Epizentrum: Der Punkt auf der Erdoberfläche, an dem das Erdbeben (scheinbar) seinen Ursprung hat. Der reale Entstehungsort ist das tief in der Erdkruste oder im Erdmantel liegende Hypozentrum.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hier finden Sie wichtige Begriffe zum Thema Erdbeben kurz und knapp erläutert.</p>
<p><strong>Epizentrum:</strong> Der Punkt auf der Erdoberfläche, an dem das Erdbeben (scheinbar) seinen Ursprung hat. Der reale Entstehungsort ist das tief in der Erdkruste oder im Erdmantel liegende <strong>Hypozentrum</strong>.</p>
<p><strong>Erdbeben:</strong> Jedes Ereignis, bei dem sich die Erdkruste selbst bewegt &#8211; vom unmerklichen Rütteln bis zum Mega-Beben.</p>
<p><strong>Erdkruste:</strong> Die oberste Schale der Erde, die so genannte Erdkruste, besteht aus festem Gestein und ist rund 40 Kilometer dick. Darunter beginnt der obere Erdmantel mit den Konvektionsströmen.</p>
<p><strong>Intensität:</strong> Die Intensität ist so etwas wie die &#8222;gefühlte&#8220;, auf der Erdoberfläche feststellbare Auswirkung eines Erdbebens.</p>
<p><strong>Kontinentalplatte:</strong> Die Bezeichnungen &#8222;Kontinentalplatte&#8220;, &#8222;Erdplatte&#8220; und &#8222;Lithosphärenplatte&#8220; werden weitgehend synonym verwendet. Gemeint sind die beweglichen Segmente der Erdkruste (Plattentektonik).</p>
<p><strong>Konvektionsstrom, Mantelkonvektion:</strong> Diese unterirdischen Magmaströme finden im Erdmantel statt und gelten als wichtigste Antriebskraft für die Bewegung der Erdplatten.</p>
<p><strong>Magnitude:</strong> Ein logarithmisches Maß für die Energie, das ein Erdbeben freisetzt. Die Magnitude lässt sich auf verschiedenen Skalen messen, die jeweils für unterschiedliche Messbereiche optimal sind.</p>
<p><strong>Mittelozeanischer Rücken:</strong> Eine lang gestreckte Erhebung inmitten vieler Ozeanbecken. Im Zentrum des Rückens öffnet sich ein Spalt im Ozeanboden, weil dort zwei Kontinentalplatten auseinander driften. </p>
<p><strong>Pazifischer Feuerring:</strong> Rund um den Pazifischen Ozean verläuft diese Zone höchster Erdbebengefahr. Über Tausende von Kilometern reihen sich Subduktionszonen und Vulkangürtel aneinander.</p>
<p><strong>Plattentektonik:</strong> Dies bezeichnet die Tatsache, dass die Erdkruste in sieben große und rund 50 kleine Erdplatten unterteilt ist.</p>
<p><strong>Riftzone, Grabenbruch:</strong> Ähnlich wie bei einem Mittelozeanischen Rücken, bewegen sich hier zwei Kontinentalplatten voneinander fort. Als Folge sinkt ein Teil der Erdkruste ein.</p>
<p><strong>Seebeben, untermeerische Beben:</strong> Viele Erdbeben entstehen in den Ozeanen, in den Subduktionszonen zwischen Kontinentalplatten. Gefährliche Begleiterscheinungen können Tsunamis sein.</p>
<p><strong>Seismograph:</strong> Ein Gerät, das die Energie eines Erdbebens unmittelbar messen kann. Seismographen stehen seit Ende des 19. Jahrhunderts zur Verfügung.</p>
<p><strong>Seismologie:</strong> Die Wissenschaft, die die Entstehung und Ausbreitung von Erdbeben untersucht &#8211; und auch eine Vorhersage von Beben anstrebt. Sie ist eine Teildisziplin der Geophysik.</p>
<p><strong>Subduktionszone:</strong> Wenn eine schwere ozeanische Erdplatte unter eine (vergleichsweise) leichtere Landmasse absinkt, spricht man von Subduktion. In dieser Zone entstehen oft die heftigsten Erdbeben überhaupt.</p>
<p><strong>Tsunami:</strong> Diese Riesenwellen entstehen bei manchen Seebeben. Sie können sich schnell und mit geringen Energieverlusten in den Ozeanen ausbreiten. Dabei bedrohen sie auch weit entfernte Küsten.</p>
<p><strong>Verwerfung:</strong> Im allgemeinen Sinne ist jeder durchgehende Bruch in der Erdkruste eine Verwerfung. Dabei kann es sich um die Grenze zwischen zwei Kontinentalplatten handeln, aber auch um eine kleinere Störungszone.</p>
<p><img decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/d4f5b93535f64136a486e7210ab694ff" width="1" height="1" alt=""></p><p>The post <a href="https://www.das-erdbeben.de/glossar.htm/" target="_blank">Glossar</a> first appeared on <a href="https://www.das-erdbeben.de/" target="_blank">Alles über Erdbeben</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erdbeben in Venezuela</title>
		<link>https://www.das-erdbeben.de/venezuela.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2014 14:15:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Risiko Venezuelas für schwere Erdbeben ist etwas geringer als in den westlichen Staaten Südamerikas. Der Grund: Venezuela liegt relativ weit entfernt von der besonders brisanten Erdplatten-Grenze zwischen der Nasca-Platte und der Südamerikanischen Platte. Tektonische Ursachen Entscheidend für die venezuelanischen</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Risiko Venezuelas für schwere Erdbeben ist etwas geringer als in den westlichen Staaten Südamerikas. Der Grund: Venezuela liegt relativ weit entfernt von der besonders brisanten Erdplatten-Grenze zwischen der Nasca-Platte und der Südamerikanischen Platte.</p>
<h2>Tektonische Ursachen</h2>
<p>Entscheidend für die venezuelanischen Beben ist die Relativbewegung zwischen der <strong>Südamerikanischen Kontinentalplatte und der Karibischen Platte</strong> im Norden des Kontinents. Während sich die Kontinentalmasse langsam nordwärts bewegt, schiebt sie sich über den Ozeanboden der Karibik. Entlang dieser &#8222;Subduktionszone&#8220;, die von den Niederländischen Antillen und weiteren Inseln markiert wird, kann es zu Erdbeben kommen.</p>
<h2>Ausgewählte historische Erdbeben</h2>
<p>Unglücklicherweise ist gerade der Norden Venezuelas besonders dicht besiedelt. Hier liegt auch die Hauptstadt Caracas, die offiziell gut zwei Millionen Bewohner zählt, hinzuzurechnen aber mehr als drei Millionen im Umland. Die Zone höchster Erdbebengefahr und höchster Einwohnerzahl fallen also zusammen.</p>
<p><strong>Erdbebenkarte von Venezuela:</strong><br />
<br />
A: Cumaná (14. Dezember 1797)<br />B: Caracas (26. März 1812) &#8211; Magnitude 7,7<br />C: Cúcuta, Grenze zu Kolumbien (18. Mai 1875) Magnitude 7,5<br />D: Caracas (29. Juli 1967) &#8211; Magnitude 6,5<br />E: Cariaco (9. Juli 1997) &#8211; Magnitude 7,0</p>
<h2>Besonders schwere Beben</h2>
<p>Der größte Verlust an Menschenleben war im Jahr <strong>1812</strong> zu beklagen, als ein starkes Beben <strong>Caracas</strong> sowie einige Nachbarstädte traf (Markierung B auf der Karte). Nach groben Schätzungen starben in den Trümmern zwischen 15.000 und 20.000 Menschen. Dagegen nimmt sich das Caracas-Beben von <strong>1967</strong> (Markierung D) zunächst recht harmlos aus. Zwar fanden hier &#8222;nur&#8220; 240 Menschen den Tod, aber 80.000 Einwohner wurden obdachlos. Auch der volkswirtschaftliche Schaden war mit geschätzten 100 Millionen US-Dollar riesig.</p>
<p>Erwähnenswert ist auch das Erdbeben von <strong>Cúcuta</strong> (Markierung C). Obwohl das Epizentrum auf dem Staatsgebiet Kolumbiens lag, war auch Venezuela von den Auswirkungen betroffen. Dabei wurden unter anderem die venezuelanischen Kleinstädte San Antonio del Tachira und Capacho zerstört.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/431a5d75a74e4962a1407524757bdf96" width="1" height="1" alt=""></p><p>The post <a href="https://www.das-erdbeben.de/venezuela.htm/" target="_blank">Erdbeben in Venezuela</a> first appeared on <a href="https://www.das-erdbeben.de/" target="_blank">Alles über Erdbeben</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erdbeben in Usbekistan</title>
		<link>https://www.das-erdbeben.de/usbekistan.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2014 14:15:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Mittelasien sind die Staatsgebiete von Usbekistan, Kirgisistan und Tadschikistan eng miteinander verzahnt. Bebt in dieser Region die Erde, hat dies oft Auswirkungen auf die beiden anderen Länder. Tektonische Ursachen Wie in Kirgisistan und Tadschikistan ist auch für die Erdbeben</p>
<p>The post <a href="https://www.das-erdbeben.de/usbekistan.htm/" target="_blank">Erdbeben in Usbekistan</a> first appeared on <a href="https://www.das-erdbeben.de/" target="_blank">Alles über Erdbeben</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Mittelasien sind die Staatsgebiete von Usbekistan, <a href="https://www.das-erdbeben.de/kirgisistan.htm">Kirgisistan</a> und <a href="https://www.das-erdbeben.de/tadschikistan.htm">Tadschikistan</a> eng miteinander verzahnt. Bebt in dieser Region die Erde, hat dies oft Auswirkungen auf die beiden anderen Länder.</p>
<h2>Tektonische Ursachen</h2>
<p>Wie in Kirgisistan und Tadschikistan ist auch für die Erdbeben in Usbekistan die <strong>Indische Kontinentalplatte</strong> verantwortlich. Diese Platte kollidiert mit der Eurasischen Platte und faltet hier die höchsten Gebirge der Welt auf. Die Kollisionszone, in der mit starken Erdbeben zu rechnen ist, reicht in weitem Bogen von Myanmar im Osten bis ins Pamir-Gebirge im Westen. Usbekistan liegt zu Füßen des Pamir und seiner zahlreichen Ausläufer.</p>
<h2>Ausgewählte historische Erdbeben</h2>
<p>Viele Epizentren von Erdbeben gruppieren sich rund um das &#8222;Fergana-Tal&#8220; (auch Ferghanatal geschrieben). Dabei handelt es sich um eine dicht bevölkerte, von Hochgebirgen umrahmte Senke. In dieser potenziellen Erdbebenzone leben rund 10 Millionen Menschen, in Städten wie Ferghana, Kokand und Osch.</p>
<p><strong>Erdbebenkarte von Usbekistan:</strong><br />
<br />
A: Fergana-Tal (23. November 823)<br />B: Andishan (16. Dezember 1902) &#8211; Magnitude 6,4<br />C: Qaratog/Grenze zu Tadschikistan (21. Oktober 1907) &#8211; Magnitude mind. 7,4<br />D: Fergana-Tal (20. Juli 2011) &#8211; Magnitude 6,1</p>
<h2>Besonders schwere Beben</h2>
<p>Das wahrscheinlich früheste überlieferte Beben wurde im <strong>Fergana-Tal</strong> im Jahr 823 n.Chr. notiert (Markierung A auf der Karte). Etwa 15.000 Menschen sollen seinerzeit ums Leben gekommen sein. Nach einigen Jahrhunderten ohne Quellenangaben ist für das Jahr 1902 ein schweres Beben bei <strong>Andishan</strong>, ebenfalls im Fergana-Tal, dokumentiert. Fast 5000 Tote lautet hier die Bilanz.</p>
<p>Die bislang letzte Katastrophe größeren Ausmaßes traf 1907 den Ort <strong>Qaratog</strong>, die zu Tadschikistan gehört, aber sehr nahe an der usbekischen Staatsgrenze liegt (Markierung C). Auch hier ist von bis zu 15.000 Opfern die Rede. Genaue und verlässliche Zahlenangaben scheitern nicht nur daran, dass diese Ereignisse schlecht dokumentiert sind, sondern auch an grundsätzlichen Erfassungsproblemen in infrastrukturell weniger erschlossenen Weltregionen. </p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/b2e0508df05f43f0819f3524e5c5acc7" width="1" height="1" alt=""></p><p>The post <a href="https://www.das-erdbeben.de/usbekistan.htm/" target="_blank">Erdbeben in Usbekistan</a> first appeared on <a href="https://www.das-erdbeben.de/" target="_blank">Alles über Erdbeben</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erdbeben in den USA</title>
		<link>https://www.das-erdbeben.de/usa.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2014 14:15:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 5. Dezember 2024 bebte es vor der Küste Kaliforniens. Mit einer Magnitude von 7,0 war dieses Beben selbst für die Region ungewöhnlich stark. Da das Epizentrum rund 70 Kilometer von der Küste entfernt lag, waren die Auswirkungen auf dem</p>
<p>The post <a href="https://www.das-erdbeben.de/usa.htm/" target="_blank">Erdbeben in den USA</a> first appeared on <a href="https://www.das-erdbeben.de/" target="_blank">Alles über Erdbeben</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 5. Dezember 2024 bebte es vor der Küste Kaliforniens. Mit einer Magnitude von 7,0 war dieses Beben selbst für die Region ungewöhnlich stark. Da das Epizentrum rund 70 Kilometer von der Küste entfernt lag, waren die Auswirkungen auf dem Festland gering. Auch der zunächst befürchtete Tsunami blieb glücklicherweise aus.</p>
<p>Die bedeutendsten Erdbeben der USA sind entlang der Pazifikküste zu verzeichnen. Immer wieder bebt aber auch die Erde im &#8222;Mittleren Westen&#8220; (vor allem im Bundesstaat Oklahoma) oder sogar an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Die geologischen Hintergründe sind nicht in jedem Fall vollständig geklärt. <strong>Aktuell:</strong> Am 29. Juli 2021 hat ein Erdbeben vor der Südküste Alaskas eine Tsunamiwarnung ausgelöst. Trotz einer Magnitude von 8,2 war die Gefahr für Menschen nur moderat, da die Küstenregionen Alaskas und Kanadas meist schwach besiedelt sind. Es war das schwerste Beben in Alaska seit 1965.</p>
<h2>Tektonische Ursachen</h2>
<p>Klar über die Hälfte aller Erdbeben findet in unmittelbarer Nähe des Pazifischen Ozeans statt. Die <strong>Nordamerikanische Kontinentalplatte</strong>, auf der auch die USA liegen, wandert westwärts, schiebt sich über die Pazifische Platte und drückt diese am Plattenrand nach unten. In manchen Regionen stoßen die Erdplatten frontal aufeinander, in anderen Regionen gleiten die Platten aneinander vorüber. In beiden Varianten kann es zu starken Erdbeben kommen.</p>
<p>Die Westküste der USA zählt zu dem <strong>&#8222;Pazifischen Feuerring&#8220;</strong>, einer besonders aktiven Vulkan- und Erdbebenzone, die sich um den gesamten Pazifischen Ozean spannt. Sie umfasst auch den US-Bundesstaat Alaska mit der Inselgruppe Aleuten.</p>
<p>Vor der Küste der Bundesstaaten Washington und Oregon ist die tektonische Situation komplexer, da hier die kleine <strong>Juan-de-Fuca-Erdplatte</strong> (sowie wahrscheinlich weitere &#8222;Mikroplatten&#8220;) zwischen der Pazifischen Platte und der Kontinentalmasse stehen. Die grundsätzliche seismische Dynamik ist dadurch aber kaum verändert.</p>
<h2>Ausgewählte historische Erdbeben</h2>
<p>Die Erdbeben-Schwerpunkte Kalifornien und Alaska sind auch auf der Landkarte leicht zu identifizieren. In Alaska sind nur die allerstärksten Beben markiert.</p>
<p><strong>Erdbebenkarte der USA:</strong><br />
<br />
A: Seebeben vor der Westküste, &#8222;Cascadia-Erdbeben&#8220; (26. Januar 1700) &#8211; Magnitude mind. 8,7<br />B: New Madrid/Missouri (16. Dezember 1811) &#8211; Magnitude ca. 8,1 <br />C: Fort Tejon/Kalifornien (9. Januar 1857) &#8211; Magnitude 7,9<br />D: Seebeben vor Hawaii (2. April 1868), nicht im Bild &#8211; Magnitude 7,9<br />E: Lone Pine/Kalifornien (26. März 1872) &#8211; Magnitude mind. 7,6<br />F: San Francisco (18. April 1906) &#8211; Magnitude 7,9<br />G: Santa Barbara (19. Juni 1925) &#8211; Magnitude 7,9<br />H: Seebeben bei den Aleuten/Alaska (1. April 1946) &#8211; Magnitude max. 8,6<br />I: Seebeben vor der Südküste Alaskas (27. März 1964) &#8211; Magnitude 9,2<br />J: San Fernando (9. Februar 1971), wie Markierung L &#8211; Magnitude 6,6<br />K: Borah Peak/Idaho (9. Februar 1983) &#8211; Magnitude 7,3<br />L: Northridge/Kalifornien (17. Januar 1994) &#8211; Magnitude 6,7<br />M: bei Chignik/Alaska (29. Juli 2021) &#8211; Magnitude 8,2</p>
<h2>Besonders schwere Beben</h2>
<p>Im Vergleich zu den armen Weltregionen haben Erdbeben in den USA bemerkenswert wenige Todesopfer. Der Grund ist vor allem die vergleichsweise solide Bauweise. Die meisten Gebäude überstehen kleine bis mittlere Erdbeben ohne nennenswerte Probleme.</p>
<p>Das energiereichste Erdbeben ereignete sich im Jahr <strong>1964 in Alaska</strong> (Markierung I): Mit einer Magnitude von 9,2 zählte es zu den stärksten Beben weltweit. Betroffen war unter anderem Anchorage, die Hauptstadt Alaskas. Die offizielle Opferzahl betrug nur 139.</p>
<p>Das einzige wirklich zerstörerische Beben ereilte im Jahr 1906 <strong>San Francisco</strong> (Markierung F). Mehr als 3000 Menschen starben, weit über 200.000 wurden obdachlos. Was die Erdstöße selbst nicht zerstörten, fiel einem Großfeuer zum Opfer. Als konkreter Auslöser wurde die berühmt-berüchtigte <strong>San-Andreas-Verwerfung</strong> ausgemacht. Diese Erdplattengrenze zieht sich durch den größten Teil Kalifornien und bedroht auch in Zukunft Großstädte wie San Francisco und Los Angeles.</p>
<figure id="attachment_671" aria-describedby="caption-attachment-671" style="width: 512px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.das-erdbeben.de/wp-content/uploads/2014/06/512px-Kluft-photo-Carrizo-Plain-Nov-2007-Img_0327.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.das-erdbeben.de/wp-content/uploads/2014/06/512px-Kluft-photo-Carrizo-Plain-Nov-2007-Img_0327.jpg" alt="San-Andreas-Verwerfung aus der Luft" width="512" height="341" class="size-full wp-image-671" srcset="https://www.das-erdbeben.de/wp-content/uploads/2014/06/512px-Kluft-photo-Carrizo-Plain-Nov-2007-Img_0327.jpg 512w, https://www.das-erdbeben.de/wp-content/uploads/2014/06/512px-Kluft-photo-Carrizo-Plain-Nov-2007-Img_0327-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px" /></a><figcaption id="caption-attachment-671" class="wp-caption-text">San-Andreas-Verwerfung aus der Luft &#8211; By Mikenorton (Own work) [<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC-BY-SA-3.0</a>], <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ADeadSeaTransform.png">via Wikimedia Commons</a></figcaption></figure>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/bccf3c4e9d5d48b6ba59cba78c978dc2" width="1" height="1" alt=""></p><p>The post <a href="https://www.das-erdbeben.de/usa.htm/" target="_blank">Erdbeben in den USA</a> first appeared on <a href="https://www.das-erdbeben.de/" target="_blank">Alles über Erdbeben</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Erdbeben in Turkmenistan</title>
		<link>https://www.das-erdbeben.de/turkmenistan.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2014 14:14:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die erdbebengefährdete Zone des Iran reicht bis in den Süden Turkmenistans. Leider betrifft dieses Risiko auch die turkmenische Hauptstadt Aschgabat. Tektonische Ursachen Wie in dem Beitrag zum Iran ausgeführt, erstreckt sich nördlich des Persischen Golfs eine viele Hundert Kilometer breite</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die erdbebengefährdete Zone des <a href="https://www.das-erdbeben.de/iran.htm">Iran</a> reicht bis in den Süden Turkmenistans. Leider betrifft dieses Risiko auch die turkmenische Hauptstadt Aschgabat.</p>
<h2>Tektonische Ursachen</h2>
<p>Wie in dem Beitrag zum <a href="https://www.das-erdbeben.de/iran.htm">Iran</a> ausgeführt, erstreckt sich nördlich des Persischen Golfs eine viele Hundert Kilometer breite Zone, die mit zahlreichen Verwerfungen durchsetzt ist. Die Ursache ist die <strong>Arabische Erdplatte</strong>, die etwa entlang der iranischen Küste mit der Eurasischen Kontinentalplatte kollidiert.</p>
<p>Die nördliche Grenze dieser gewaltigen Verwerfungszone verläuft auf turkmenischem Territorium und wird von dem Gebirgszug <strong>Koppeh Dagh</strong> (auch Kopet-Dag genannt) markiert).</p>
<h2>Ausgewählte historische Erdbeben</h2>
<p>Obwohl die Quellenlage zu den Erdbeben in Turkmenistan vermutlich sehr lückenhaft ist, lässt sich eine Häufung am Koppeh Dagh-Gebirge deutlich ablesen. Erdbeben in dieser Region haben sowohl in Turkmenistan als auch im Iran spürbare Auswirkungen.</p>
<p><strong>Erdbebenkarte von Turkmenistan:</strong><br />
<br />
A: Nisa (20. August 843)<br />B: Koppeh Dagh, Grenze zum Iran (1. Mai 1929) &#8211; Magnitude 7,4<br />C: Aschgabat (5. Oktober 1948), wie Markierung A &#8211; Magnitude 7,2</p>
<h2>Besonders schwere Beben</h2>
<p>Ein katastrophales Beben ereignete sich im Jahr 1948, als Turkmenistan eine sowjetische Teilrepublik war. Seinerzeit wurde die Stadt <strong>Aschgabat</strong> (Markierung C) beinahe dem Erdboden gleich gemacht. Aufgrund der sowjetischen Geheimhaltungspolitik bestehen nur grobe Schätzungen zur Zahl der Todesopfer. Vermutlich starben über 100.000 Stadtbewohner in den Trümmern ihrer Häuser &#8211; rund 10 Prozent der damaligen (!) Bevölkerung Turkmenistans.</p><p>The post <a href="https://www.das-erdbeben.de/turkmenistan.htm/" target="_blank">Erdbeben in Turkmenistan</a> first appeared on <a href="https://www.das-erdbeben.de/" target="_blank">Alles über Erdbeben</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Erdbeben in der Türkei</title>
		<link>https://www.das-erdbeben.de/tuerkei.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2014 14:14:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ab dem 6. Februar 2023 bebte im Südosten der Türkei mehrfach die Erde. Das Epizentrum der katastrophalen Erdbeben-Serie der maximalen Stärke 7,8 lag im Grenzgebiet zu Syrien (Hatay), in der Nähe der Städte Kahramanmaras, Iskenderun und Gaziantep. Ganze Stadtviertel sind</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ab dem 6. Februar 2023 bebte im Südosten der Türkei mehrfach die Erde. Das Epizentrum der katastrophalen Erdbeben-Serie der maximalen Stärke 7,8 lag im Grenzgebiet zu Syrien (Hatay), in der Nähe der Städte Kahramanmaras, Iskenderun und Gaziantep. Ganze Stadtviertel sind komplett eingestürzt und mehr als 57.000 Opfer zu beklagen &#8211; beiderseits der Grenze. Mehr als 120.000 wurden verletzt. Erschwert wurden die Hilfsmaßnahmen dadurch, dass in der Region winterliche Bedingungen mit Kälte und Schnee herrschten. Auch in den folgenden Monaten lief die Hilfe teilweise schleppend, sodass noch immer viele Menschen in provisorischen Unterkünften leben müssen.</p>
<p>Bereits Ende Januar 2024 war es im westlichen Iran zu heftigen Erdstößen gekommen. Die Türkei ist beinahe ein &#8222;Spielball&#8220; der tektonischen Kräfte, die in der Erdkruste lauern. Gefahr droht dabei aus allen Himmelsrichtungen. Manche Wissenschaftler fürchten, dass perspektivisch auch der Metropole Istanbul ein katastrophales Beben droht.</p>
<h2>Tektonische Ursachen</h2>
<p>Das Staatsgebiet der Türkei liegt zum größten Teil auf einer gesonderten, kleinen Erdplatte: der <strong>Anatolischen Platte</strong>. Diese gesamte Erdplatte wird langsam Richtung Westen geschoben, wo sie mit der Ägäischen Platte (Griechenland) kollidiert.</p>
<p>Im Norden gleitet die Anatolische Platte an der Eurasischen Kontinentalplatte entlang. Das &#8222;Gleiten&#8220; ist allerdings nicht reibungslos, im Gegenteil: die <strong>Nordanatolische Verwerfung</strong> ist eine der Haupterdbebenzonen der Türkei. Nicht weniger problematisch ist die Situation in der Osttürkei, wo die Arabische gegen die Anatolische Platte drückt und ebenfalls viele Erdbeben auslöst &#8211; so auch am 6. Februar 2023.</p>
<h2>Ausgewählte historische Erdbeben</h2>
<p>Außer im Zentrum der Türkei und einigen Abschnitten der südlichen Mittelmeerküste ist das Erdbebenrisiko in weiten Regionen überdurchschnittlich hoch. Dies betrifft auch die besonders dicht besiedelte Westtürkei und den Ballungsraum Istanbul.</p>
<p><strong>Erdbebenkarte der Türkei:</strong><br />
<br />
A: Antiochia (13. Dezember 115) &#8211; Magnitude 7,5<br />B: Antiochia (19. Mai 526), wie Markierung A<br />C: Konstantinopel (14. Dezember 557) &#8211; Magnitude 6,4<br />D: Erzincan (1458) &#8211; Magnitude 7,5<br />E: Kilikien (1268) &#8211; Magnitude ca. 7<br />F: Izmir (23. Februar 1653), wie Markierung G<br />G: Smyrna (10. Juli 1688) &#8211; Magnitude 7,0<br />H: Erzurum (2. Juni 1859) &#8211; Magnitude 6,1<br />I: Hakkari/Grenze zum Iran (7. Mai 1930) &#8211; Magnitude mind. 7,2<br />J: Erzincan (26. Dezember 1939), wie Markierung D &#8211; Magnitude 7,8<br />K: Muradiye (24. November 1976) &#8211; Magnitude 7,5<br />L: Izmit (17. August 1999) &#8211; Magnitude 7,6<br />M: Elâzığ Merkez (24. Januar 2020) &#8211; Magnitude 6,8 <br />N: Samos (30. Oktober 2020) &#8211; Magnitude 6,9<br />O: Gaziantep/Kahramanmaras (6. Februar 2023), wie Markierung A &#8211; Magnitude 7,8</p>
<h2>Besonders schwere Beben</h2>
<p>Ein traumatisches Ereignis für das Römische Reich war die fast völlige Zerstörung der heute zur Türkei gehörenden Stadt <strong>Antiochia</strong> im Jahr 526 n.Chr. (Markierung B). Antiochia war ein wichtiger römischer Stützpfeiler in der damaligen Provinz Syrien. Laut der antiken Geschichtsschreibung soll das Erdbeben einer Viertelmillion Menschen den Tod gebracht haben &#8211; eine vermutlich stark übertriebene Zahlenangabe. Die Erdbeben der folgenden Jahrhunderte erreichten jedenfalls keine vergleichbare Zerstörungskraft.</p>
<p>Aus dem Jahr 1268 wird von einem Erdbeben berichtet, das in der <strong>Region Kilikien</strong> bis zu 60.000 Menschenleben gekostet haben soll (Markierung E). Auch bei dieser Angabe handelt es sich um eine grobe Schätzung.</p>
<p>Viel besser dokumentiert sind dagegen die zerstörerischen Beben des 20. Jahrhunderts. Bei <strong>Erzincan</strong> in der Osttürkei (Markierung J) starben 1939 nach einer Serie von Erdstößen knapp 33.000 Menschen. Die ganze Stadt war so stark zerstört, dass sie aufgegeben und an anderer Stelle neu errichtet wurde. Das bis zum Februar 2023 letzte Katastrophenbeben traf das nur 100 Kilometer von Istanbul entfernte <strong>Izmit</strong> (Markierung L), forderte rund 17.000 Menschenleben und zerstörte über 100.000 Häuser.</p>
<figure id="attachment_661" aria-describedby="caption-attachment-661" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.das-erdbeben.de/wp-content/uploads/2014/06/Turkey_seismic_hazard.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.das-erdbeben.de/wp-content/uploads/2014/06/Turkey_seismic_hazard-300x300.jpg" alt="Erdbebenwahrscheinlichkeit in der Türkei" width="300" height="300" class="size-medium wp-image-661" srcset="https://www.das-erdbeben.de/wp-content/uploads/2014/06/Turkey_seismic_hazard-300x300.jpg 300w, https://www.das-erdbeben.de/wp-content/uploads/2014/06/Turkey_seismic_hazard-150x150.jpg 150w, https://www.das-erdbeben.de/wp-content/uploads/2014/06/Turkey_seismic_hazard.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-661" class="wp-caption-text">Erdbebenwahrscheinlichkeit in der Türkei (je dunkler, desto wahrscheinlicher) &#8211; By USGS ([1]) [Public domain], <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ATurkey_seismic_hazard.jpg">via Wikimedia Commons</a></figcaption></figure>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg08.met.vgwort.de/na/cb6a4fa6f9554b8f81d3ab5bb7c886bb" width="1" height="1" alt=""></p><p>The post <a href="https://www.das-erdbeben.de/tuerkei.htm/" target="_blank">Erdbeben in der Türkei</a> first appeared on <a href="https://www.das-erdbeben.de/" target="_blank">Alles über Erdbeben</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Erdbeben in Taiwan</title>
		<link>https://www.das-erdbeben.de/taiwan.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2014 14:13:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 3. April 2024 bebte die Erde im Südosten von Taiwan. Laut Medienberichten handelte es sich um das stärkste Erdbeben seit rund 25 Jahren (Magnitude 7,4). Obwohl zahlreiche Häuser zerstört wurden, kamen nur wenige Menschen ums Leben &#8211; was auch</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 3. April 2024 bebte die Erde im Südosten von Taiwan. Laut Medienberichten handelte es sich um das stärkste Erdbeben seit rund 25 Jahren (Magnitude 7,4). Obwohl zahlreiche Häuser zerstört wurden, kamen nur wenige Menschen ums Leben &#8211; was auch der erdbebensicheren Bauweise im Land zu verdanken ist. Das Epizentrum lag unter dem Meer vor der Stadt Hualien. Als Teil des &#8222;Pazifischen Feuerrings&#8220; liegt auch der Inselstaat Taiwan in einer der seismisch aktivsten Zonen der Erde. Die tektonischen Prozesse, die auch an der Entstehung der Insel mitgewirkt haben, bewirken teilweise heftige Erdbeben.</p>
<h2>Tektonische Ursachen</h2>
<p>Geologen konnten in Taiwan bislang über 40 Verwerfungen nachweisen &#8211; also Störungslinien, an denen sich große Gesteinspakete gegeneinander bewegen. Der wichtigste tektonische Prozess läuft einige Hundert Kilometer vor der Ostküste ab: Hier schiebt sich die sogenannte <strong>Philippinische Erdplatte</strong> unter die Eurasische Platte. Folgerichtig entstehen entlang der dortigen &#8222;Subduktionszone&#8220; Seebeben, die auch Tsunamis hervorrufen können.</p>
<h2>Ausgewählte historische Erdbeben</h2>
<p>Anhand der Karte ist gut zu erkennen, dass ganz Taiwan von Erdbeben bedroht ist. Die stärksten Ereignisse finden entlang der Ostküste statt. Die größeren Zerstörungen hat dagegen der Westteil der Insel zu beklagen &#8211; auch deshalb, weil hier die Siedlungsdichte am höchsten ist.</p>
<p><strong>Erdbebenkarte von Taiwan:</strong><br />
<br />
A: Provinz Chiayi u.a.(9. August 1792) &#8211; Magnitude 7,1<br />B: Ostküste (13. Oktober 1815) &#8211; Magnitude 7,7<br />C: westliches Taiwan(3. Dezember 1848) &#8211; Magnitude 7,1<br />D: Tainan (7. Juni 1862) &#8211; Magnitude 7,0<br />E: Ostküste (9. Dezember 1882) &#8211; Magnitude 7,5<br />F: Meishan (17. März 1906) &#8211; Magnitude 7,1<br />G: Sanyi, &#8222;Hsinchu-Taichung Erdbeben&#8220; (21. April 1935) &#8211; Magnitude 7,1<br />H: Baihe (18. Januar 1964) &#8211; Magnitude 6,3<br />I: Jiji (21. September 1999) &#8211; Magnitude ca. 7,6<br />J: Hualien (3. April 2024) &#8211; Magnitude 7,4</p>
<h2>Besonders schwere Beben</h2>
<p>Von einem Katastrophenbeben mit mehreren Zehntausend Toten, wie es beispielsweise <a href="https://www.das-erdbeben.de/japan.htm">Japan</a> oder <a href="https://www.das-erdbeben.de/indonesien.htm">Indonesien</a> erlebten, ist Taiwan bisher verschont geblieben. Gleichwohl trafen etliche Beben mit einer Magnitude von über 7,5 die ehemalige niederländische Kolonie und forderten jeweils Hunderte von Menschenleben.</p>
<p>Das Erdbeben 1792 in der Provinz <strong>Chiayi</strong> (Markierung A auf der Karte) tötete etwa 600 Menschen und zerstörte fast 25.000 Häuser. Im Jahr 1906 starben in derselben Provinz sogar über 1200 Einwohner (Markierung F). Etwas weiter im Norden Taiwans trat 1935 das <strong>&#8222;Hsinchu-Taichung-Erdbeben&#8220;</strong> auf (Markierung G). Mit weit über 3000 Todesopfern und 18.000 zerstörten Häusern war es das folgenschwerste Beben in der Geschichte der Insel.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/44749d2138464ebda013de92485d023e" width="1" height="1" alt=""></p><p>The post <a href="https://www.das-erdbeben.de/taiwan.htm/" target="_blank">Erdbeben in Taiwan</a> first appeared on <a href="https://www.das-erdbeben.de/" target="_blank">Alles über Erdbeben</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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