Erdbebenversicherung – Nutzen und Grenzen

Fast alle Erdbeben in Deutschland sind sehr schwach und führen zu keinerlei Schäden. Dennoch kann eine Erdbebenversicherung in bestimmten deutschen Regionen Vorteile bringen und finanzielle Risiken minimieren. Von tektonischen Störungen betroffen sind große Teile Baden-Württembergs, das Voralpenland, der Rheingraben, Teile

Spenden für Erdbebenopfer

Schwere Erdbeben zählen zu den gravierendsten Naturkatastrophen, die bevölkerungsreiche Erdregionen treffen können. Manche Beben fordern mehrere Zehntausend Tote, sogar Erdbeben mit über Hunderttausend Toten wurden dokumentiert. Besonders schwerwiegend sind die Folgen in armen Ländern. Ohne internationale Spenden lassen sich Katastrophen

Erdbebenkarte der Welt

Auf der folgenden Karte sehen die Epizentren von bis zu 26 Erdbeben, die sich in den vergangenen 12 bis 24 Stunden ereignet haben. Die Markierungen signalisieren die Stärke der Beben – von Weiß für Erschütterungen mit einer Magnitude ab 3,0

Glossar

Hier finden Sie wichtige Begriffe zum Thema Erdbeben kurz und knapp erläutert. Epizentrum: Der Punkt auf der Erdoberfläche, an dem das Erdbeben (scheinbar) seinen Ursprung hat. Der reale Entstehungsort ist das tief in der Erdkruste oder im Erdmantel liegende Hypozentrum.

Erdbeben in Venezuela

Das Risiko Venezuelas für schwere Erdbeben ist etwas geringer als in den westlichen Staaten Südamerikas. Der Grund: Venezuela liegt relativ weit entfernt von der besonders brisanten Erdplatten-Grenze zwischen der Nasca-Platte und der Südamerikanischen Platte. Tektonische Ursachen Entscheidend für die venezuelanischen

Erdbeben in Usbekistan

In Mittelasien sind die Staatsgebiete von Usbekistan, Kirgisistan und Tadschikistan eng miteinander verzahnt. Bebt in dieser Region die Erde, hat dies oft Auswirkungen auf die beiden anderen Länder. Tektonische Ursachen Wie in Kirgisistan und Tadschikistan ist auch für die Erdbeben

Erdbeben in den USA

Die bedeutendsten Erdbeben der USA sind entlang der Pazifikküste zu verzeichnen. Immer wieder bebt aber auch die Erde im „Mittleren Westen“ (vor allem im Bundesstaat Oklahoma) oder sogar an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Die geologischen Hintergründe sind nicht in

Erdbeben in Turkmenistan

Die erdbebengefährdete Zone des Iran reicht bis in den Süden Turkmenistans. Leider betrifft dieses Risiko auch die turkmenische Hauptstadt Aschgabat. Tektonische Ursachen Wie in dem Beitrag zum Iran ausgeführt, erstreckt sich nördlich des Persischen Golfs eine viele Hundert Kilometer breite

Erdbeben in der Türkei

Aktuell: Am 30. Oktober 2020 bebte an der türkischen Ägäis-Küste die Erde. Mindestens 50 Menschen kamen dabei ums Leben. Das Epizentrum des Erdbebens der Stärke 6,9 lag unter dem Meer, vor der Nordküste der griechischen Insel Samos. Neben Samos war

Erdbeben in Taiwan

Als Teil des „Pazifischen Feuerrings“ liegt auch der Inselstaat Taiwan in einer der seismisch aktivsten Zonen der Erde. Die tektonischen Prozesse, die auch an der Entstehung der Insel mitgewirkt haben, bewirken teilweise heftige Erdbeben. Tektonische Ursachen Geologen konnten in Taiwan

Erdbeben in Tadschikistan

Vor allem der Süden von Tadschikistan liegt innerhalb einer Zone mit besonders hoher tektonischer Aktivität. In der Grenzregion zu Kirgisistan, Afghanistan, Indien, China und Pakistan faltet sich das Pamir-Gebirge auf. Tektonische Ursachen Auslöser der fortlaufenden Gebirgsbildung und der starken Erdbeben

Erdbeben in Syrien

Syrien befindet sich am nördlichen Abschnitt der „Totes-Meer-Verwerfung“, die in vielen Teilen des Nahen Ostens für Erdbeben verantwortlich ist. Tektonische Ursachen Die „Totes-Meer-Verwerfung“ ist der nördliche Ast eines Systems von Grabenbrüchen, die vom bekannten Ostafrikanischen Grabenbruch ausgehen. Dabei handelt es

Erdbeben in Spanien

Wie in anderen Staaten am Mittelmeer treten auch in Spanien regelmäßig Erdbeben auf. Meistens sind sie aber leicht oder mittelschwer. Tektonische Ursachen Vor allem Südspanien steht unter dem direkten Einfluss der Kollision von Afrikanischer und Eurasischer Kontinentalplatte. Etwa mit einer

Erdbeben in Slowenien

Slowenien ist kein Hochrisikoland für Erdbeben. Nur gelegentlich sind am südlichen Alpenrand nennenswerte Beben zu verzeichnen. Tektonische Ursachen Im Westen und Südwesten Sloweniens verläuft die Grenze zwischen der Apulischen/Adriatischen Erdplatte und der Eurasischen Kontinentalplatte. Diese Plattengrenze ist unter anderem für

Erdbeben in der Schweiz

Die Menschen in der Schweiz erleben nur selten intensive Erdbeben. Allerdings ist das Risiko etwas höher als in den Nachbarländern Österreich und Deutschland. Tektonische Ursachen Die Oberrheinische Tiefebene ist ein alter Grabenbruch. Hier sind Teile der Erdkruste abgesunken, wodurch Spalten

Erdbeben auf den Salomonen

Die Salomonen sind ein selbständiger Inselstaat, der sich östlich an Papua-Neuguinea anschließt. Erst seitdem Erdbeben praktisch weltweit erfasst werden, sind auch die Beben im Pazifischen Ozean gut dokumentiert. Tektonische Ursachen Die tektonischen Ausgangslagen von Papua-Neuguinea und den Salomonen sind in

Erdbeben in Russland

Bedenkt man die über 17 Millionen Quadratkilometer große Fläche Russlands, sind Erdbeben hier sehr selten. Im europäischen Teil Russlands sind nennenswerte Beben eine Rarität. Stark gefährdet sind nur die Halbinsel Kamtschatka und die Kurilen-Inseln. Tektonische Ursachen Russland liegt zum größten

Erdbeben in Rumänien

Einige der stärksten europäischen Beben traten nicht in Griechenland oder Italien, sondern in Rumänien auf. Die seismische Aktivität ist weiterhin hoch. Am 22. November 2014 erschütterte ein Beben der Stärke 5,6 den Osten des Landes nahe der Grenze zu Moldawien.

Erdbeben in Portugal

Die Iberische Halbinsel mit Portugal und Spanien zählt zu den aktiveren seismischen Zonen Europas. Hauptgrund ist die Nähe zu Afrika (siehe unten). Auch die zu Portugal zählenden Inseln Azoren und Madeira werden von Erdbeben getroffen. Während die Azoren, und dort

Erdbeben auf den Philippinen

Die Philippinen sind von zahlreichen Naturgefahren bedroht: Neben Erdbeben müssen die mehr als 90 Millionen Einwohner mit Vulkanausbrüchen und Sturmkatastrophen rechnen. Vor allem das Erdbebenrisiko ist im ganzen Inselstaat dauerhaft präsent. Tektonische Ursachen Direkt oder indirekt werden die Erdbeben meist

Erdbeben in Peru

Wie beim südlichen Nachbarland Chile verläuft die seismisch aktive Zone parallel zur Küstenlinie. Eine Besonderheit: Fast alle bedeutenden Epizentren lagen unter dem Pazifischen Ozean und lösten einen Tsunami aus. Tektonische Ursachen Auch in Chile wirkt sich das Zusammenspiel der Nazca-Platte

Erdbeben in Papua-Neuguinea

Der gesamte Norden von Papua-Neuguinea ist von Erdbeben bedroht. Die Aufzeichnungen reichen in dieser wenig erforschten Region nur rund ein halbes Jahrhundert zurück. Tektonische Ursachen Wie auch im benachbarten Indonesien ist die tektonische Situation von Papua-Neuguinea sehr komplex. Besonders wichtig

Erdbeben in Palästina und Israel

Von Syrien bis zum Golf von Akaba zieht sich eine bedeutsame Erdbebenzone. Die gesamte Region ist nicht nur ein altes Kulturland, sondern spielt auch in der Bibel eine zentrale Rolle. Möglicherweise sind einige biblische Ereignisse – wie der Einsturz der

Erdbeben in Pakistan

Die wichtigsten Erdbebenzonen Pakistans befinden sich in Belutschistan sowie in der Kaschmir-Region. Hier führen die Bewegungen in der Erdkruste dazu, dass sich Erdplatten miteinander verhaken und gefährliche Spannungen aufbauen. Tektonische Ursachen Das Wechselspiel von drei Erdplatten beeinflusst die tektonische Lage

Erdbeben in Österreich

In Österreich sind Erdbeben eine Rarität. Seit Beginn historischer Aufzeichnungen wurden in der Alpenrepublik nur etwa 18 Beben mit einer Magnitude von mindestens 5,0 gezählt. Ein kleineres Beben der Stärke 3,9 ereignete sich am 23. Oktober 2019 rund um Kufstein.

Erdbeben in Nicaragua

Wie fast ganz Mittelamerika ist auch Nicaragua erdbebengefährdet. Die Ursachen sind ähnlich wie beispielsweise in El Salvador. Tektonische Ursachen Die Gründe für die seismischen Aktivitäten liegen im Pazifischen Ozean: Hier schiebt sich die Cocos-Erdplatte unter die Karibische Platte, auf der

Erdbeben in Neuseeland

Von Deutschland aus betrachtet, liegt Neuseeland auf der anderen Seite der Erdkugel. Was Erdbeben anbetrifft, verdient „Down Under“ aber die volle Aufmerksamkeit: Neuseeland liegt in einer der seismisch aktivsten Zonen der Welt. Zuletzt wurde die Südinsel am 13. November 2016

Erdbeben in Nepal

Am 25. April 2015 wurde der Himalayastaat Nepal von einem katastrophalen Erdbeben getroffen. Der kräftigste Erdstoß hatte eine Stärke von etwa 7,8. Das Epizentrum des Hauptbebens, dem einige starke Nachbeben folgten, lag nordwestlich der Hauptstadt Kathmandu. Nach offiziellen Zählungen starben

Erdbeben in Myanmar

Das Land Myanmar, das auch unter dem historischen Namen Burma bekannt ist, grenzt östlich an Indien. Es befindet sich an einer wichtigen Nahtstelle zwischen der indischen Kontinentalmasse und Südostasien. Tektonische Ursachen Von Norden nach Süden zieht sich die so genannte

Erdbeben in Montenegro

Die Küste des ehemaligen Jugoslawiens birgt eine erhöhte Erdbebengefahr. Dazu zählt neben der kroatischen Adriaküste auch die südlich anschließende Küste Montenegros. Tektonische Ursachen Entscheidend ist die Grenze zwischen der Apulischen Erdplatte im Westen sowie der Eurasischen Kontinentalplatte im Osten. Die

Erdbeben in Mexiko

Mehr als 50 Erdbeben der Magnitude 7,0 erschütterten Mexiko seit Beginn der historischen Aufzeichnungen. Meist hielt sich die Zahl der Todesopfer aber in engen Grenzen, da eher dünn besiedelten Landstriche betroffen waren. 23. Juni: Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,5

Erdbeben in Marokko

Aus geologischer und seismologischer Sicht haben Marokko und das benachbarte Algerien viele Ähnlichkeiten. Tektonische Ursachen Die nordafrikanischen Küstengebirge sind ein Zeugnis großer, bis heute andauernder tektonischer Bewegungen. Die Afrikanische Kontinentalplatte drückt gegen die Eurasische Platte, auf der der europäische Kontinent

Erdbeben in Mazedonien

In den vergangenen Jahrhunderten verzeichnete Mazedonien nur wenige schwere Erdbeben. Das jüngste – 1963 in Skopje – hatte es aber in sich. Tektonische Ursachen Auch das gebirgige Mazedonien ist beeinflusst durch die komplexe, mosaikartige Aufteilung der Mittelmeerregion in verschiedene Erdplatten.

Erdbeben im Libanon

Wie große Teile des Nahen Ostens ist auch der Libanon von Erdbeben bedroht. Die Hauptgefahrenzone erstreckt sich im Osten des Landes, in der Bekaa-Ebene. Tektonische Ursachen Libanon liegt im Einflussgebiet der so genannten „Totes-Meer-Verwerfung“. Dabei handelt es sich um einen

Erdbeben in Kroatien

Schwere Erdbeben sind in Kroatien ebenso selten wie in den Nachbarländern Bosnien und Slowenien. Dieser Teil Südeuropas ist somit wesentlich stabiler als beispielsweise das nahe Italien. Am 20. März 2020 bebte die Erde nahe der Hauptstadt Zagreb. Das Erdbeben hatte

Erdbeben in Kolumbien

Auch Kolumbien, der nordwestlichste Staat Südamerikas, trägt ein erhöhtes Erdbebenrisiko. Hier treffen sogar drei Erdplatten aufeinander. Tektonische Ursachen Einerseits drückt im Westen die Nazca-Erdplatte gegen die Südamerikanische Kontinentalplatte, auf der Kolumbien liegt. Andererseits drückt die Südamerikanische Platte gegen die Karibische

Erdbeben in Kirgisistan

Kirgisistan (auch Kirgisien genannt) befindet sich am nördlichen Rand einer seismisch hoch aktiven Zone, die auch die Nachbarstaaten Tadschikistan, Usbekistan und China einbezieht. Tektonische Ursachen Wie das Himalaya ist auch das Pamir-Gebirge ein Ergebnis der Kollision der Indischen mit der

Erdbeben in Jemen

Die Erkenntnisse über historische Erdbeben in Jemen sind recht dürftig. Das erste technisch gemessene, schwere Beben ist aus dem Jahr 1982 dokumentiert. Tektonische Ursachen Das gebirgige Land Jemen liegt im äußersten Südwesten der Arabischen Halbinsel und befindet sich nahe einer

Erdbeben in Japan

Kein anderes Industrieland ist so stark erdbebengefährdet wie Japan. Kräftige Beben gehören hier beinahe zum Alltag. Viele moderne japanische Bauten sind besonders stabil und bebensicher errichtet. Dass dies eine trügerische Sicherheit bietet, musste Japan beim Tōhoku-Erdbeben 2011 erleben, bei der

Erdbeben in Jamaika

Die Insel Jamaika zählt zu den großen Antillen. Sie befindet sich in der selben Erdbebenregion wie die Insel Hispaniola. Vor allem die Parallelen zu Haiti sind sehr auffällig. Tektonische Ursachen Nach gängiger wissenschaftlicher Meinung befindet sich Jamaika auf der Karibischen

Erdbeben in Italien

Neben Griechenland ist Italien das europäische Land, in dem die Erde am häufigsten und am stärksten bebt. Betroffen sind vor allem Süditalien und Sizilien. Von August bis Oktober 2016 wurde Zentralitalien von einer ganzen Serie außergewöhnlich schwerer Erdbeben getroffen. Den

Erdbeben im Irak

In den vergangenen Jahrhunderten wurden im Irak kaum bedeutsame Erdbeben verzeichnet. Die historischen Angaben über ältere Ereignisse sind oft vage und unsicher. Tektonische Ursachen Der Irak befindet sich auf der Arabischen Erdplatte. Diese bewegt sich in nordöstlicher Richtung und trifft

Erdbeben im Iran

Kaum ein Land der Welt ist von so vielen tektonischen Verwerfungen durchzogen wie der Iran. Daher können fast in jedem Landesteil heftige Erdbeben auftreten. Am 12. November 2017 ereignete sich im dünn besiedelten Grenzgebiet zwischen Iran und Irak ein schweres

Erdbeben in Indonesien

Ende 2004 ereignete sich in Indonesien ein katastrophales Beben, dessen Folgen bis heute sichtbar sind (siehe unten). Weitere schwere Beben und Tsunamis können sich hier in Südostasien jederzeit wiederholen. Das bislang letzte starke Beben folgte am 15. Januar 2021 auf

Erdbeben in Indien

Vor allem entlang der äußeren Grenzen Indiens kommt es immer wieder zu heftigen Erdbeben. Besonders betroffen sind allerdings der Westen und Norden des „Subkontinents“. Tektonische Ursachen Auch im Falle Indiens sind Plattenbewegungen für die Erdstöße verantwortlich. Der Staat Indien liegt

Erdbeben in Haiti

Gemeinsam mit der Dominikanischen Republik teilt sich Haiti das Territorium der Antilleninsel Hispaniola. Wer von Haiti und Erdbeben redet, der meint vor allem den 12. Januar 2010, als die haitianische Hauptstadt Port-au-Prince in Schutt und Asche fiel. Aktuell 14. August

Erdbeben in Guatemala

Wie das Nachbarland El Salvador liegt auch Guatemala am „Pazifischen Feuerring“ mit seinen Vulkanen und Erdbebenzonen. Tektonische Ursachen Verglichen mit El Salvador ist die Lage Guatemalas sogar noch diffiziler. Einerseits schiebt sich vor der Pazifikküste des Landes die Cocos-Erdplatte unter

Erdbeben in Großbritannien

Auch britische Seismologen registrieren aufmerksam jede Erdbewegung im Vereinigten Königreich. Grund zur Sorge geben die Erdbeben in diesem Teil der Welt allerdings kaum. Tektonische Ursachen Großbritannien liegt fernab der wichtigen tektonischen Störungszonen unseres Planeten. Der Inselstaat ist Teil der Eurasischen

Erdbeben in Griechenland

Griechenland ist neben Italien das europäische Land, das am intensivsten von Erdbeben betroffen ist. Schon mehrere Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung rätselten griechische Philosophen darüber, woher diese Katastrophen kommen. Hatten sie anfangs noch die Götter im Verdacht, nahmen sie später eine

Erdbeben in Georgien

In Georgien herrschen ähnlich tektonische Bedingungen wie in den anderen Ländern südlich des Kaukasus, an der Nahtstelle zwischen Europa und Kleinasien. Tektonische Ursachen In der nahen Türkei, südwestlich Georgien, treffen der Erdplatten aufeinander: die Arabische, Anatolische und Eurasische Platte. Die

Erdbeben in El Salvador

El Salvador ist das kleinste Land Mittelamerikas. Dennoch wird es mit erstaunlicher Häufigkeit von Erdbeben heimgesucht. Tektonische Ursachen El Salvador liegt unweit der „Subduktionszone“, in der sich die Cocos-Platte unter die Karibische Erdplatte schiebt. Entlang dieser Grenze entstehen nicht nur

Erdbeben in Ecuador

Auch Ecuador ist Teil des „Pazifischen Feuerrings“, einer Subduktionszone, die entlang fast aller Küsten des Pazifischen Ozeans für Erdbeben verantwortlich ist. Das jüngste Erdbeben ereignete sich am 17. April 2016 in der Nähe der Hafenstadt Muisne und erreichte eine Stärke

Erdbeben in der Dominikanischen Republik

Die Insel Hispaniola zählt zu den Antillen und befindet sich in einer aktiven Erdbebenzone. In grausiger Erinnerung sind allerdings weniger die Beben in der Dominikanischen Republik, sondern 2010 in dem westlichen Nachbarstaat Haiti. Tektonische Ursachen Nördlich von Hispaniola verläuft die

Erdbeben in China

Am 8. August 2017 kam es in der chinesischen Provinz Sichuan zu einem schweren Erdbeben der Magnitude 7. Obwohl die bergige Region in Zentralchina nur dünn besiedelt ist und fernab der Millionenstädte liegt, war vermutlich eine dreistellige Opferzahl zu beklagen.

Erdbeben in Chile

Kaum ein Land der Welt wurde so häufig von schweren Erdbeben getroffen wie Chile – letztmalig am 17. September 2015. Der südamerikanische Staat erstreckt sich in einem schmalen Landstreifen etwa 4300 Kilometer von Norden nach Süden – immer entlang des

Erdbeben in Aserbaidschan

Wie das benachbarte Armenien ist auch Aserbaidschan ein Kleinstaat südlich des Kaukasus. Auch die großräumigen, tektonischen Bedingungen sind in beiden Ländern vergleichbar. Tektonische Ursachen Aserbaidschan besteht aus einem Tiefland, das zum Kaspischen Meer abfällt, und ist von Bergketten umrahmt. Die

Erdbeben in Armenien

Der Kleinstaat Armenien liegt südlich des Kaukasus. Er ist von vielen Erdbeben betroffen, die ihre Epizentren eigentlich in den benachbarten Ländern Türkei und Iran haben. Tektonische Ursachen Der bis über 5000 Meter hohe Kaukasus, aber auch andere Bergketten des Nahen

Erdbeben in Argentinien

Lang ist die Liste der kleinen und großen Erdbeben, die Argentinien seit der spanischen Besiedlung trafen. Nur wenige Jahre liegen jeweils zwischen den Ereignissen. Der Grund für die hohe tektonische Aktivität liegt in den Anden sowie westlich davon. Tektonische Ursachen

Erdbeben in Algerien

Algerien ist wohl das afrikanische Land mit der größten Erdbebengefahr. Dies bestätigt auch ein Blick auf die Karte historischer Beben (unten). Die Epizentren gruppieren sich rund um Algier. Tektonische Ursachen Mit einer Geschwindigkeit von rund vier Zentimetern jährlich schiebt sich

Erdbeben in Ägypten

Als einer von wenigen afrikanischen Staaten erlebt Ägypten gelegentlich schwere Erdbeben. Die Gründe liegen vor allem in der Plattentektonik östlich des Landes. Tektonische Ursachen Schuld an ägyptischen Erdbeben ist im Wesentlichen die Totes-Meer-Störungszone. Diese zieht sich über den Golf von

Erdbeben in Afghanistan

Vermutlich schon seit Menschengedenken wird das gebirgige Afghanistan von Erdbeben heimgesucht. Die Aufzeichnungen reichen in dieser abgelegenen Erdregion aber nur wenige Jahrzehnte zurück, sodass über frühere Beben nur spekuliert werden kann. Tektonische Ursachen Afghanistan befindet sich in einer tektonisch sehr

Untermeerische Beben

Ein erheblicher Anteil der weltweiten Erdbebenherde liegt unter dem Grund der Ozeane. Die meisten dieser Seebeben entwickeln sich entlang des Pazifischen Feuerrings, einer Vulkan- und Erdbebenzone rund um den Pazifischen Ozean. Subduktionszonen Ebenso wie bei den Beben, deren Epizentren auf

Erdbeben in Deutschland

Eine Angst vor schweren Erdbeben in Deutschland ist völlig unbegründet. Deutschland liegt auf dem Kontinentalsockel der Eurasischen Kontinentalplatte – und zwar in komfortablem Abstand zu den Plattenrändern. Die Erdbeben im östlichen Mittelmeer, die von der nordwärts driftenden Afrikanischen Platte verursacht

Erdbebengebiete

Das Erdbebenrisiko ist auf der Erde sehr ungleich verteilt. Während es mitten auf den alten Kontinentalplatten meist sehr ruhig zugeht, erstrecken sich entlang der Plattengrenzen ausgedehnte Erdbebengebiete. Etwa 90 Prozent aller Erdbeben (und insbesondere die schwersten Ereignisse) konzentrieren sich entlang

Häufige Fragen zu Erdbeben

Gab es schon immer Erdbeben auf der Erde? Gibt es auf anderen Planeten Erdbeben? Können Tiere Erdbeben vorausahnen? Wie viele Erdbeben werden jeden Tag gemessen? Kann es in Deutschland zu schweren Erdbeben kommen? Was ist das richtige Verhalten bei einem

Erdbeben-Rekorde – stärkste Beben

Hier haben wir einige spektakuläre Fakten rund um Erdbeben zusammengestellt. Stärkstes Erdbeben Die größte Erdbeben-Magnitude, die jemals gemessen wurde, war 9,5. So heftig war das Erdbeben von Valdivia, das am 22. Mai 1960 eine chilenische Kleinstadt zerstörte und einen bis

Schutzmaßnahmen gegen Erdbebenschäden

Einen vollständigen Schutz gegen die Auswirkungen schwerer Erdbeben kann und wird es vermutlich niemals geben. Aber durch geeignete Maßnahmen ist es möglich, die Schäden und vor allem die Zahl der Todesopfer deutlich zu verringern. Über die Chancen, rechtzeitig vor gefährlichen

Auswirkungen und Schäden durch Erdbeben

Welche Schäden ein Erdbeben in der menschlichen Zivilisation anrichtet, hängt von physischen und anthropogenen Faktoren ab. Zu den physischen Faktoren zählen Magnitude des Erdbebens, Dauer des Bebens und Entfernung zum Erdbebenherd. Anthropogene (menschliche) Faktoren sind unter anderem die Siedlungsdichte und

Vorhersage von Erdbeben

Nach heutigem Stand von Wissenschaft und Technik gibt es keine verlässliche Methode zur Erdbebenvorhersage. Zwar kennen Forscher einige Indizien, die auf eine erhöhte Erdbeben-Wahrscheinlichkeit hindeuten. Diese erlauben aber weder eine genaue Ortung noch eine zeitliche Vorherbestimmung. Erdbeben sind und blieben

Messung und Stärke von Erdbeben

Bereits im 18. Jahrhundert versuchten Wissenschaftler, die Stärke von Erdbeben quantitativ zu erfassen. Da allerdings keine geeigneten Messmethoden zur Verfügung standen, musste man sich damit begnügen, die Erdbebenintensität subjektiv zu beschreiben. Erst im Laufe der 20. Jahrhunderts wurden Verfahren und

Tsunamis

Die für den Menschen gefährlichste Begleiterscheinungen eines Erdbebens sind Riesenwellen, die so genannten Tsunamis. Sie entstehen vor allem durch untermeerische Erdbeben, können sich über viele Tausend Kilometer in den Ozeanen fortpflanzen und schließlich weit entfernte Küstengebiete zerstören. Wie entwickeln sich

Plattentektonik

Ruckartige Bewegungen von Erdplatten (wissenschaftlicher Fachbegriff: Lithosphärenplatten) sind für die allermeisten Erdbeben verantwortlich. Vor allem die schweren Erdbeben haben allesamt ihre Ursache in der „Plattentektonik“ unseres Planeten. Was sind Lithosphärenplatten? Die Erdkruste (auch Lithosphäre genannt) ist die oberste Schicht der

Mythen über Erdbeben

Erdbeben entlockten den Menschen schon immer mythische Deutungen: Hier sah man göttlichen Willen – oder göttlichen Zorn – am Werk. In den potentiellen Erdbebengebieten in Griechenland und Vorderasien beschäftigten sich Philosophen, Denker und Geschichtsschreiber besonders intensiv mit der bedrohlichen Naturgewalt.

Ursachen für Erdbeben

Wann spricht man von einem Erdbeben? Eine Definition Ein Erdbeben ist eine meist natürlich entstandene, messbare Erschütterung in den obersten Erdschichten. Messbar bedeutet: Die meisten Erdbeben erzeugen so geringe Schwingungen, dass wir Menschen sie nicht spüren können. Diese Beben werden